Am 1. Mai 1886 haben Arbeiter in Chicago zum Kampf für den 8-Stunden Tag ausgerufen. Ihr Kampf wurde zum internationalen Symbol und Vorbild für weitere Kämpfe.
Die herrschende Klasse in Deutschland unternimmt alles, um den revolutionären Inhalt dieses Tages zunichte zu machen. Es ist kein Zufall, dass am 1. Mai diverse Veranstaltungen – wie Marathons, Fahrradrennen, Tanzveranstaltungen – stattfinden, die inhaltlich nichts mit dem 1. Mai zu tun haben. Die Entpolitisierung des 1. Mai führt dazu, dass viele Menschen den Inhalt dieses Tages nicht mehr kennen oder aus der allgemeinen entpolitisierenden Stimmung heraus ignorieren. Die Entpolitisierung des 1. Mai führt dazu, dass die wachsenden Klassenwidersprüche in Deutschland nicht ausreichend ihren Ausdruck am 1. Mai finden. Während die herrschende Klasse durch Reallohnverlusten, steigenden Mieten und Lebenshaltungskosten, Inflation den Arbeiter:innen den letzten Groschen aus der Tasche ziehen wird darauf immer stärker mit entschlossenen Betriebskämpfen und klassenkämpferische Streiks geantwortet.
Trotz der massiven Desinformation und Hetze der herrschenden Klasse ist nach wie vor die Arbeiter:innenklasse, die einzige Klasse, die durch ihre Rolle in der Produktion das letzte Wort hat und gesellschaftlich gesehen eine revolutionäre Rolle spielt. Die Welt steht stille, wenn wir es wollen. Diese Kraft müssen wir am 1.Mai zum Ausdruck bringen und den herrschenden zeigen, dass wir es sind, die das letzte Wort haben.
Hoch die internationale Solidarität!
Für eine Welt ohne Ausbeutung und Krieg!