Die Bankkonten der Roten Hilfe – einer der ältesten Organisationen der sozialistischen Bewegung mit über einem Jahrhundert Geschichte, die sich mit Fortschrittlichen, Sozialistinnen, Revolutionären und politischen Gefangenen gegen staatliche Repression solidarisiert – wurden von der GLS Bank und der Sparkasse geschlossen. Zu den ohne Angabe von Gründen geschlossenen Konten erklärte die Rote Hilfe, ein möglicher Grund könne die Aufnahme von „Antifa Ost“ auf die Terrorliste der USA sein.

Die Schließung von Bankkonten fortschrittlicher linker Organisationen und Einrichtungen ist nicht neu. Erst vor wenigen Tagen waren auch die Konten der DKP (Deutsche Kommunistische Partei) geschlossen worden. Der deutsche Staat setzt seine Repression gegen Sozialistinnen und Fortschrittliche in neuen Formen fort.

Die Rote Hilfe baut seit einem Jahrhundert die Solidarität mit den von staatlicher Repression Betroffenen aus. Der Versuch, eine solche Solidaritätsorganisation finanziell zu ersticken, ist nicht nur ein Angriff auf die Rote Hilfe, sondern auf die Solidarität selbst und auf die Legitimität des organisierten Kampfes.

Als AGİF akzeptieren wir die willkürliche Schließung der Konten der Roten Hilfe nicht und erklären, dass wir an ihrer Seite stehen. Solidarität ist kein Verbrechen, sondern unsere stärkste Antwort auf Repression. Wir werden weiter zusammenstehen und die Solidarität ausbauen!

Föderation der Arbeitsimmigrant/innen in Deutschland (AGİF)

Quelle: avegkon.com

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