In Stuttgart wurde auf dem Kobanê-Platz auf Aufruf der der AVEG-KON angeschlossenen AGİF sowie von SKB, TSP und Young Struggle gegen die Verhaftung von 77 Personen protestiert – darunter die Ko-Vorsitzende und Funktionsträger der ESP sowie Vertreterinnen und Vertreter von SKM, SGDF, BEKSAV, der Gewerkschaft Limter İş und von Polen Ekoloji.

An der Aktion beteiligten sich auch Zusammenschlüsse des ADGB. Vertreterinnen und Vertreter von MLPD und Die Linke unterstützten die Kundgebung.

In den Redebeiträgen wurde betont, dass der Angriff gezielt darauf abziele, eine politische Bewegung zu zerschlagen, und dass der Staat die ESP vollständig handlungsunfähig machen wolle. Es wurde darauf hingewiesen, dass der Angriff nicht unabhängig sei von der Zerschlagung der Revolution in Rojava und von der vom türkischen Staat betriebenen Entwaffnung der kurdischen Bewegung. Als weiterer Grund wurde genannt, dass die ESP und demokratische Einrichtungen sich für die Revolution in Rojava einsetzen und den Kampf des palästinensischen Volkes aktiv unterstützen. Der wichtigste Weg, den Angriffen entgegenzutreten und die Zerschlagungsversuche ins Leere laufen zu lassen, führe über den Ausbau der Solidarität und den Schutz der Einrichtungen.

Bei der Aktion sang ein Genosse der MLPD deutschsprachige Kampflieder zur Gitarre.

Gerufen wurden die Parolen „Freiheit für die politischen Gefangenen“, „Es lebe die internationale Solidarität“, „Schulter an Schulter gegen den Faschismus“, „Bijî Berxwedana Kobanê“ und „Bijî Berxwedana Rojava“.

Quelle: avegkon.com

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